Sonne marsch! +++ Wer gestern keine hatte, trägt sie dafür heute: Gummistiefel. Aber von dem durchgehendenden Gepläster, das am Freitag für Schlammspritzer auf Sneakern und durchweichte Jacken sorgte, blieben die Offside-Besucher am Samstag verschont. Weitestgehend. Getreu nach Goethe hielt auch die gute Laune: „Lass regnen, wenn es regnen will, dem Wetter seinen Lauf, denn wenn es nicht mehr regnen will, so hört's von selber auf." Und so isses dann auch.„Ett macht Spaß" +++ Die erste kleine Zwischenbilanz des OffsideFestivals lautet: „Super. Alles läuft prima", sagt Organisationschef Rainer Hanssen. „Ett macht Spaß." Nicht zuletzt deshalb, weil die Regenwolken abgedreht seien. „Die Reaktionen des Publikums zeigen zudem, dass wir mit der Programmzusammenstellung richtig gelegen haben. Wir haben erfolgreich den Bogen von ,speziell' bis ,allgemeiner' geschlagen." Und strikt trennen kann und will sowieso niemand. Wie auch? Als Weygold 10 auf der Bühne jazzrockten, gesellte sich spontan Mars Williams mit seinem Saxophon dazu. Da jammte die niederrheinisch-amerikanische Fraktion, was das Zeug hielt.Offside-Dialog-Fetzen +++ „Was macht der Dackel auf der Bühne?" / „Nehm ich die geräucherte Forelle, Reibekuchen, Salat, Steak oder den Spießbraten?" / „Ist Rappen auch Jazz?"- „Keder Offside?" (Ja klar, die Redaktion). (Text vom Pressebüro Netttext)
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